Was macht unsere Nachzucht heute? 2017

Mittlerweile sind die Fohlen unsere kleinen Welsh und Reitponyzucht echte Ponys geworden und ich möchte Euch gerne zeigen, was aus ihnen geworden ist.

 

Ich hoffe jedes Mal, dass ich beim nächsten Verkauf wieder so tolle Besitzer finde, bei denen gerade auch die kleinen Ponys gefördert und nicht 10 Fach weiterverkauft werden weil die Kinder zu groß geworden sind.

 

Wir starten in 2017, wo unsere ersten Fohlen das Licht der Welt erblickten. Unsere Polly hat damals den Anfang gemacht und ist fester Bestandteil der Ponyschule und für die Unterrichte am Boden.

Ihr Halbbruder "Great Saturdays Jackpot" kam drei Wochen überfällig hinterher. Die Mutterstute war ein Welsh B Perlino, beide Fohlen waren vom Welsh B Rappschimmel Gero, von Gregory.

 

Auf der IG Welsh Schau war er Klassensieger und wusste schon da, wie schön er war.

 

Er strapazierte unsere Nerven allerdings sehr mit seinem Freiheitsdrang. Ihn hinderte kein Zaun, obwohl unsere Wiese immer viel fetter war, als nebenan. Auch der Strom auf der Leitung stellte keine Herausforderung dar, bis ein wirklich starkes Gerät kam.

Alle Pferde lernen bei uns sehr früh das Anhänger fahren und haben damit keine Probleme. Bei diesem Herrn war es allerdings immer eine Überraschung, wenn man die Klappe öffnete, denn sein zweites großes Hobby war „Umparken im Anhänger.“ Er stand nie dort, wo man ihn aufgeladen hatte und konnte es auch einfach nicht lassen, seine Positionen zu ändern. Herrlich.

 

Jackpot blieb mir leider zu klein und so verkaufte ich ihn an Sarina Burger, für die er das erste eigene Pferd war. Sarina ist heute selbst Trainerin, gibt Unterricht und Kurse und hat aus ihrem „Marlon“ ein ganz tolles Pony gezaubert! Zur Besichtigung reiste sie mit dem Bus und der Bahn ein mal quer durch Deutschland und wir verbrachten zwei Tage zusammen.

 

Heute sind die beiden auf ihrem eigenen Weg in der Dressur und der Zirzensik, gehen auf Messen und Vorführungen. Aber auch auf den riesigen Wiesen in Ba-Wü musste er zunächst testen, ob es einen Zentimeter hinter dem Zaun nicht noch etwas Besseres gibt. Das Anhängerfahren üben die beiden regelmäßig, was immer besser wird.